Zuidoostbeemster

Auf dem Kupferstich 'Zuydt Beemster' von Daniel van Breen aus dem Jahre 1644 werden der Zuidoostbeemster und die Kreuzung Jisperweg – Volgerweg abgebildet. Dort kam der Ort jedoch nie zur vollen Blüte, vielmehr entwickelte er sich nördlich der Beemster-Brücke, die über den Ringkanal bei Purmerend führt, weiter. In diesem Teil des Beemster-Polders liegen kleine Grundstücke, die hauptsächlich von Gärtnereien genutzt wurden. Aus diesem Grund wird die Gegend auch als 'tuinenhoek' (Gartenecke) bezeichnet.

Charakteristisch ist auch die Bebauung entlang des Purmerenderwegs und des Zuiderwegs. Hier wurden zwischen 1918 und 1940 neue Wohnungen für Gärtner und Rentner gebaut. Viehhalter, die sich zur Ruhe gesetzt hatten, konnten so immer noch in der Nähe des Viehmarkts, den sie weiterhin gerne besuchten, wohnen.

Wouter Sluis verbesserte das 'Voorplantrecht', welches Bewohner dazu berechtigte, am Straßenrand ihres eigenen Grundstücks Bäume zu pflanzen. Nicht die gängigen Laubbaumsorten wie etwa Eschen oder Ulmen, sondern Birnenbäume sollten gepflanzt werden. Diese stehen bis heute hier am Nekkerweg und dem Volgerweg.