Drei Mühlengassen und ein schräger Graben | Beemster Mills
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1464 PC Westbeemster Planen Sie Ihre Route zu Drie molengangen en een schuine sloot | Beemster Molens
Volger oder Spijkerboorder Mühlengang
Mühlen waren das LEGO 'avant la lettre'. Mit Bausätzen konnte man sie schnell abreißen und an anderer Stelle wieder aufbauen. Daher wurden die Mühlen bei der Trockenlegung der Beemster mehrmals versetzt, weil die Entwässerung dies erforderte. Der breite grüne Weg am Zaun zwischen dem Fort am Spijkerboor und Westdijk Nr. 45 ist noch ein Überbleibsel dieses Mühlengangs.
Grafterdijker und Rijper Mühlenkorridor
Diese beiden Mühlenkorridore standen in geringer Entfernung voneinander. Der Bauernhof de Molenkolk in der Nähe von Westdijk Nr. 38 steht dort, wo der Graftdijker-Mühlengang einst stand.
Der schräge Graben und die Kilmill
Der Rijper Mühlengang bei Westdijk Nr. 34 betraf...
Mühlen waren das LEGO 'avant la lettre'. Mit Bausätzen konnte man sie schnell abreißen und an anderer Stelle wieder aufbauen. Daher wurden die Mühlen bei der Trockenlegung der Beemster mehrmals versetzt, weil die Entwässerung dies erforderte. Der breite grüne Weg am Zaun zwischen dem Fort am Spijkerboor und Westdijk Nr. 45 ist noch ein Überbleibsel dieses Mühlengangs.
Grafterdijker und Rijper Mühlenkorridor
Diese beiden Mühlenkorridore standen in geringer Entfernung voneinander. Der Bauernhof de Molenkolk in der Nähe von Westdijk Nr. 38 steht dort, wo der Graftdijker-Mühlengang einst stand.
Der abschüssige Graben und die Kilmill
De Rijper molengang, bei Westdijk Nr. 34, bereitete den Deichen einiges an Kopfzerbrechen. Das Wassermanagement funktionierte hier nicht gut. Die Beemster war in der Mitte besonders tief und die Mühle stand an einem Block mit kleinen, in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Parzellen. Das Wasser musste hier mehrere rechte Winkel machen, um die Mühle zu erreichen, was nicht gut funktionierte. Ein schräger Graben wurde durch diese Grundstücke gegraben, damit das Wasser besser abfließen konnte. Eine kleine Mühle aus dem Spijkerboordergang wurde hierher verlegt. Sie können noch immer die Wasserläufe des Rijper molengang in der Landschaft erkennen.
Die Brücke bei De Rijp
Als der Beemster See trockengelegt wurde, wurden die Rijpers ihrer Lebensgrundlage beraubt: dem Fischfang. Schon zu Beginn der Trockenlegung forderten sie eine Brücke, aber es dauerte bis April 1615. Selbst die hohen Besucher mit den Prinzen mussten die Beemster über eine Behelfskonstruktion betreten.
Leeghwater schreibt:
"Die Heeren Hoofdingelanden luden Prinz Maurits und seinen Bruder zu einem Bankett in die Beemster ein, um den erfolgreichen Damm zu besichtigen. Die Straßen im neuen Polder waren einigermaßen befahrbar und am 4. Juli 1612 besuchten die Prinzen Maurice und Frederik Hendrik die Stadt. Die Gruppe war einen Tag zuvor in De Rijp angekommen, wo sie von Jan Sijpersz. empfangen wurden, der eine schöne junge Dame (eine hübsche Jungfer) bei sich hatte. Er schenkte beiden Prinzen eine Goldmünze.
Da es noch keine Brücke über den Ringgraben bei De Rijp gab, ließ der Schiffer Jan IJsbrands eine 'Brücke' bauen. Mit Kähnen, Karren und Planken sorgte er dafür, dass die Prinzen und ihre Begleitung trockenen Fußes über die Brücke kamen."