Das Fort am Middenweg ist Teil der Verteidigungslinie von Amsterdam und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe 'Hollandse Waterlinies'. Diese Verteidigungslinie aus Festungen wurde zwischen 1880 und 1914 15 bis 20 Kilometer um Amsterdam herum gebaut.

Das Fort befindet sich auf dem südlichen Ringdeich des Polders De Beemster. Hinter dem Fort und dem Deich verläuft der Nord-Holland-Kanal. Eine Überschwemmungsschleuse für die Beemster befindet sich östlich des Forts. Der Zweck des Forts war es, die Zufahrten, die durch den Middenweg und den Zuiddijk gebildet wurden, abzuriegeln und zu verteidigen. Die ursprüngliche Situation um das Fort ist erhalten geblieben: eine offene Polderlandschaft außerhalb der Verteidigungslinie und der Deich und der Kanal innerhalb der Verteidigungslinie.

Das Fort wurde von unbekanntem Datum bis nach 1974 als Lagerkomplex und am 1.12.1950 als Schießpulvermagazin genutzt. Später von Eurometaal (vm Artillerie Inrichtingen) genutzt; 1980/1983 immer noch in Betrieb. Zu diesem Zweck war ein Schmalspurgleis vorhanden.

1946 wurden teilweise Einrichtungen für ein Internierungs- und Aufenthaltslager für politische Straftäter geschaffen, aber das Fort wurde nicht als Lager genutzt.
Flora & ...

Das Fort befindet sich auf dem südlichen Ringdeich des Polders De Beemster. Hinter dem Fort und dem Deich verläuft der Nord-Holland-Kanal. Eine Überschwemmungsschleuse für die Beemster befindet sich östlich des Forts. Der Zweck des Forts war es, die Zufahrten, die durch den Middenweg und den Zuiddijk gebildet wurden, abzuriegeln und zu verteidigen. Die ursprüngliche Situation um das Fort ist erhalten geblieben: eine offene Polderlandschaft außerhalb der Verteidigungslinie und der Deich und der Kanal innerhalb der Verteidigungslinie.

Das Fort wurde von unbekanntem Datum bis nach 1974 als Lagerkomplex und am 1.12.1950 als Schießpulvermagazin genutzt. Später von Eurometaal (vm Artillerie Inrichtingen) genutzt; 1980/1983 immer noch in Betrieb. Zu diesem Zweck war ein Schmalspurgleis vorhanden.

1946 wurden teilweise Einrichtungen für ein Internierungs- und Aufenthaltslager für politische Straftäter geschaffen, aber das Fort wurde nicht als Lager genutzt.
Flora und Fauna sind von großem natürlichen Wert. Aufgrund der starken Temperaturschwankungen auf dem kargen Fortgelände kommt hier eine ausgeprägte Dünenvegetation vor. Zu finden sind u.a. Mauerpfeffer, Sandmauer, Gewöhnliche Aue, Jakobskreuz und Raues Vergissmeinnicht. Außerdem gibt es Wolfsfuß, Rotes Wasserkraut und Pfennigkraut. Die Waldohreule und die Süßwassergarnele sind ebenfalls Bewohner des Naturschutzgebietes rund um das Fort.

Eine Besonderheit dieses Forts war der Waschraum für die Soldaten. Ein ausgeklügeltes System reinigt das Regenwasser, bevor es in die Waschbecken gelangt. Die Waschbecken selbst können umgekippt werden, so dass das Schmutzwasser abfließt.

Das Fort am Middenweg kann bewundert, aber nicht besichtigt werden.

Eigenschaften

Schauen Sie genauer hin

In der Nachbarschaft

Kartenelemente überspringen