Hören | Bleiche und Stärkefabriken
Im 16. und 17. Jahrhundert erlebte Oostzaan eine industrielle Blütezeit. Viele Einwohner fanden Arbeit in den Bleich- und Stärkemühlen, die über die ganze Gegend verteilt waren. An diesem ersten Punkt der Tour möchten wir Ihnen ein wenig mehr über diese besonderen Berufe erzählen.
In den Bleichereien wurde der weißen Wäsche aus der Umgebung der Weiden ihre helle und frische Farbe zurückgegeben. Nach dem Waschen, Spülen und einer speziellen Behandlung mit Lauge wurde die Wäsche auf den umliegenden Bleichfeldern ausgebreitet, um in der Sonne zu 'bleichen'. Können Sie die Felder voller Wäsche vor sich sehen? Dann folgte ein weiteres Milchbad sowie eine Wäsche mit Bleichseife, nach der die Wäsche schließlich in den Schuppen getrocknet wurde.
Heutzutage ist es schwer vorstellbar, dass so viele Arbeitsgänge nötig sind, um die Wäsche zu waschen! In den Stärkemühlen wurden einige Stücke dann auch mit Stärke behandelt. Durch das Spülen der Textilien in Stärke entstand eine transparente Schicht auf der Oberfläche. Diese Schicht machte den Stoff weniger anfällig für Abnutzung oder Verschmutzung und schützte außerdem die Farbe.
Die Stärke...
In der Bleiche wurde die weiße Wäsche aus der Umgebung der Weiden in eine helle und frische Farbe gebracht. Nach dem Waschen, Spülen und einer speziellen Behandlung mit Lauge wurde die Wäsche auf den umliegenden Bleichfeldern zum 'Bleichen' in der Sonne ausgebreitet. Können Sie die Felder voller Wäsche vor sich sehen? Dann folgte ein weiteres Milchbad sowie eine Wäsche mit Bleichseife, nach der die Wäsche schließlich in den Schuppen getrocknet wurde.
Heutzutage ist es schwer vorstellbar, dass so viele Arbeitsgänge nötig sind, um die Wäsche zu waschen! In den Stärkemühlen wurden einige Stücke dann auch mit Stärke behandelt. Durch das Spülen der Textilien in Stärke entstand eine transparente Schicht auf der Oberfläche. Diese Schicht machte den Stoff weniger anfällig für Abnutzung oder Verschmutzung und schützte außerdem die Farbe.
Stärkemühlen befanden sich entlang von Bächen, in denen das Wasser gut floss und klar war. Dies war notwendig, um die Stärke zu waschen. Die Stärke selbst wurde aus Weizen gewonnen. Bei diesem Prozess blieb ein proteinreiches Wasser übrig, das als Futter in der Schweine- und Geflügelmast verwendet wurde. Denn davon gab es auch in Oostzaan viele. Ein letzter einzigartiger Industriezweig waren die Tränenbrennereien, über die wir Ihnen im nächsten Abschnitt mehr erzählen werden.