Das Fort am Nekkerweg ist Teil der Verteidigungslinie von Amsterdam und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe 'Hollandse Waterlinies'. Diese Verteidigungslinie aus Forts wurde zwischen 1880 und 1914 15 bis 20 Kilometer um Amsterdam herum gebaut.

Dieses Fort bildete einen Knick in der Hauptverteidigungslinie. Um zu verhindern, dass die Zuidoostbeemster überflutet wird, wenn der Beemster Polder überschwemmt wird, wurden sowohl der Nekkerweg als auch der Volgerweg erhöht. Diese Festung musste den Feind daran hindern, sich einfach über diese beiden erhöhten Straßen zu bewegen.

Das Fort am Nekkerweg wurde erst 1912 fertiggestellt. Fast unmittelbar danach änderte das Fort seine Verwendung. Im Jahr 1918 wurde es als Militärgefängnis in Betrieb genommen. In der Folgezeit verbüßten hier vor allem viele Kriegsdienstverweigerer ihre Strafe. Von der ursprünglichen Einrichtung des Forts ist fast nichts mehr erhalten. Die Maschinengewehrstellungen aus Beton an der Frontmauer sind jedoch noch einigermaßen intakt, ebenso wie das Haus des Fortwächters.

Das Fort, das einst Soldaten beherbergte, wurde in ein luxuriöses Wellness-Resort im Öko-Schick umgewandelt, das zwei Restaurants und 16 luxuriöse Zimmer und Suiten bietet.

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