Hören | Traankokeries
In Kürze radeln Sie durch das Erholungsgebiet 't Twiske, das größtenteils zur Gemeinde Oostzaan gehört. Im 17. und 18. Jahrhundert diente der Fluss Twiske, von dem das Gebiet seinen Namen hat, als Versorgungs- und Entwässerungsweg für die Tränenhöfe südlich des Dorfes.
In der Tat verdienten viele ostsaanische Schiffer ihren Lebensunterhalt mit dem Fang von Walen vor Spitzbergen und dem Nordkap. Sobald sie nach Oostzaan zurückgekehrt waren, wurde die damals sehr beliebte Walgrille in den Walbrennereien verarbeitet. Zu diesem Zweck wurde das Fettgewebe der gefangenen Bartenwale unter Druck ausgekocht. Wegen des dabei entstehenden Gestanks befanden sich die Brennereien auf freiem Feld, so weit wie möglich vom Dorfzentrum entfernt.
Tränen wurden für viele Dinge verwendet. Als Lampenöl und Schmiermittel und auch in...
In der Tat verdienten viele ostsaanische Bootsführer ihren Lebensunterhalt mit dem Fang von Walen vor Spitzbergen und dem Nordkap. Sobald sie nach Oostzaan zurückkehrten, wurde der damals sehr beliebte Walkran in den Walbrennereien verarbeitet. Zu diesem Zweck wurde das Fettgewebe der gefangenen Bartenwale unter Druck ausgekocht. Wegen des dabei entstehenden Gestanks befanden sich die Brennereien auf freiem Feld, so weit wie möglich vom Dorfzentrum entfernt.
Tränen wurden für viele Dinge verwendet. Als Lampenöl und Schmiermittel und auch zur Herstellung von Seife und Kerzen. Ein wichtiger Stoff, mit anderen Worten! Diese Bedeutung nahm erst mit dem Aufkommen von Patentöl und Gasbeleuchtung ab. Außerdem gab es auch immer weniger Wale. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es jedoch zu einer vorübergehenden Wiederbelebung des Walfangs aus dem Gebiet von Zaan. Der Grund dafür war der schwere Mangel an Nahrungsfetten in unserem Land. Als sich der Viehbestand wieder normalisiert hatte und die Fänge aufgrund von Überfischung immer kleiner wurden, kam dies in den 1960er Jahren zu einem Ende. Möchten Sie wissen, welche Walprodukte zu dieser Zeit verkauft wurden? Dann spielen Sie das Quiz im Menü.
Im nächsten Punkt erfahren Sie mehr über die Ursprünge der heutigen Gestaltung des Erholungsgebiets 't Twiske.