Der Turm markiert ein wichtiges Stück der Geschichte von Wormer zur Zeit des Walfangs und der Zwiebackherstellung.

Das Backen von Zwieback fand größtenteils in Holzgebäuden statt. Um Brände zu verhindern, beschloss der Gemeinderat am 20. Dezember 1605, dass die Feuerstellen der Öfen zwischen 18 und 24 Uhr gelöscht bleiben mussten, um eine Überhitzung zu vermeiden. Nachdem zunächst der Nachtwächter die Zeitsignale mit seinem Radel durch das Dorf signalisiert hatte, gab später die Kirchenglocke das Signal. Da jedoch die Kirchenglocke im Westen des Dorfes bei bestimmten Windrichtungen nicht richtig zu hören war, wurde 1620 ein zusätzlicher, freistehender Glockenturm gebaut.

In der Nachbarschaft

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