Wie Sie beim Radfahren deutlich sehen können, wird die überwiegende Mehrheit der Flächen im Ländlichen Norden von Landwirten bewirtschaftet.

Vor allem die Rinderzucht bildet die Grundlage für die Landschaft und die ländliche Natur der Region. Diese charakteristische Moorwiesenlandschaft wird nicht nur von den Menschen geschätzt, auch Dutzende von (Wiesen-)Vogelarten brüten gerne zwischen den Kühen, im nährstoffreichen Boden und im kräuterreichen Gras. Wenn also die Rinderhaltung im ländlichen Norden aufgrund des Klimawandels und der Maßnahmen gegen Bodensenkungen nicht mehr möglich ist, wird ein wesentlicher Teil des ökologischen Systems des ländlichen Nordens verschwinden.

Daher sehen viele Landwirte die Bedeutung der Bekämpfung von Bodensenkungen in...

Vor allem die Rinderzucht bildet die Grundlage für die Landschaft und die ländliche Natur der Region. Diese charakteristische Moorwiesenlandschaft wird nicht nur von den Menschen geschätzt, auch Dutzende von (Wiesen-)Vogelarten brüten gerne zwischen den Kühen, im nährstoffreichen Boden und im kräuterreichen Gras. Wenn also die Rinderhaltung im ländlichen Norden aufgrund des Klimawandels und der Maßnahmen gegen Bodensenkungen nicht mehr möglich ist, wird ein wesentlicher Teil des ökologischen Systems des ländlichen Nordens verschwinden.

Daher sehen viele Landwirte die Bedeutung der Bekämpfung von Bodensenkungen. In Zusammenarbeit mit der Vereniging Agrarisch Natuur- en Landschapsbeheer Water, Land & Dijken haben sechs Landwirte die Initiative ergriffen, um eine Lösung für den schrumpfenden Torf zu finden. Schließlich ist es nicht nur für die Natur wichtig, dass der Torf nicht oxidiert, sondern auch für die Zukunftsaussichten der Landwirte selbst. Wenn die Landwirte ihre Betriebe auch in Zukunft weiterführen wollen, müssen nachhaltige Maßnahmen ergriffen werden. Außerdem sind zu trockene Böden und zu niedrige Wasserstände auch nicht profitabel. Trockenheit bedeutet eine schlechtere Grasqualität und damit eine geringere und schlechtere Milchproduktion.

In einem ersten Schritt wurden auf den Grundstücken aller Bauern Überwachungsbrunnen installiert. Diese Überwachungsbrunnen messen den Grundwasserspiegel. Zunächst sah es gar nicht so schlecht aus. Unter dem Torf befand sich eine große Tonschicht und der Wasserstand war relativ hoch. Doch eine Dürreperiode im Sommer brachte das Problem ans Licht: Der Wasserspiegel war bis auf 1,30 Meter unter den Boden gesunken! Da musste man erst einmal schlucken. Es wurde klar, dass es Zeit zum Handeln war.

Es gibt eine Reihe von Maßnahmen, die Landwirte zur Bekämpfung von Bodensenkungen ergreifen können. Einige tun das eine, andere das andere, manche Landwirte kombinieren die Maßnahmen. Ein wichtiger Ausgangspunkt für den Einsatz der Maßnahmen ist, dass die Landwirte letztlich ihr Einkommen erhalten oder verbessern; der Betrieb muss rentabel bleiben. Es gibt drei Maßnahmen, die derzeit am wirksamsten zu sein scheinen und wahrscheinlich auch in Zukunft eingesetzt werden: Druckentwässerung, Grabeninfiltration und Bodenverringerung. Bei letzterem streut der Landwirt Ton auf sein Land. Die Tonpartikel verbinden sich dann mit den Torfpartikeln und verringern so die Bodensenkung. In der Theorie eine einfache, effektive Lösung. Stimmt, aber in der Praxis erweist sie sich aufgrund verschiedener Vorschriften als nicht einfach anzuwenden.

Sind Sie neugierig auf den Einsatz von Druckentwässerung und Grabenversickerung? Setzen Sie Ihre Route fort und lesen Sie dann die Geschichten von Landwirt Thom Huitema und der Familie Zant.

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